2026
PÄD26 26 „Verstehen ohne Worte?“
Sprachliche Barrieren können im therapeutischen Alltag zur echten Herausforderung werden – sie erschweren nicht nur die Beziehungsgestaltung, sondern wirken sich auch auf den Prozess der Diagnostik, die Zielfindung und den Therapieerfolg aus.
In dieser praxisorientierten Fortbildung rücken wir Kinder mit sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten in den Mittelpunkt. Gemeinsam erkunden wir die Ursachen sprachlicher Barrieren – sei es durch Mehrsprachigkeit, Entwicklungsverzögerungen oder kulturelle Unterschiede – und entwickeln konkrete
Strategien, wie gelingende Kommunikation trotzdem möglich wird.
Ziel der Fortbildung: Ihr erweitert Eure therapeutischen Handlungsmöglichkeiten im
Umgang mit sprachlich herausfordernden Situationen und gewinnt Sicherheit, um
Eure Ziele auch ohne viele Worte zu erreichen.
Inhalte:
- Ursachen und Erscheinungsformen sprachlicher Barrieren
- Beobachtung und diagnostische Einschätzung im ergotherapeutischen Alltag
- Praktische Kommunikationsstrategien & Interventionstechniken
- Einsatz von Visualisierung, unterstützenden Hilfsmitteln und digitalen Tools
- Fallbeispiele, Methodenbox & Praxistransfer
Für wen?
Ergotherapeut:innen, die mit Kindern arbeiten und ihre Kompetenzen im Umgang mit
sprachlich heterogenen oder nicht-sprachfähigen Klient:innen erweitern möchten.
Tag 1: Donnerstag 26. Feb. 2026 09:00Uhr - 16:30Uhr
Unterichtseinheiten (á 45 Min):
Anmeldegebühr: 175
Seminar Ort: Online als Webinar